Mittwoch, 6. August 2014

die Sommertage gehen dahin in Dortmund oder was wir so machen

Der Juli ist ins Land gezogen und die ersten Augusttage haben Einzug gehalten mit sommerlicher Hitze und vielen Schauern.

dieses herrliche Grün schenkt uns der Dortmunder Sommer

ja, dieses grüne Flussbett findet sich mitten in Dortmund

Noch immer sind wir in Dortmund, werkeln vor uns hin und hatten zeitweilig auch den Eindruck, all unsere Vorhaben wollen nicht so richtig vorangehen. Aber das kennt glaube ich jeder, der in einer arbeitsreichen Zeit steckt, zwischendrin kann man schon mal vor lauter Chaos den Überblick verlieren und sieht keinen Horizont mehr. Doch dann plötzlich lichtet sich das Durcheinander und endlich kann man sehen, wieviel man tatsächlich geschafft hat. Ungefähr in dieser Phase befinden wir uns jetzt.

Es war sehr viel zu tun rund um das Wohnmobil, um es für weitere Kilometer gen Süden fit zu halten. Das waren alles Dinge, die mein fleissiger Handwerker Shogun selber machen wollte. Ich bin da recht untalentiert und um mich einzuarbeiten, hätte er noch mehr Zeit (und wahrscheinlich auch Nerven ;-) ) verbraucht. Also habe ich mich anderen Dingen gewidmet, unter anderem die neue Webseite auf den Weg gebracht, einen weiteren blog eröffnet, nämlich meinen "Heilpflanzenblog", der mir sehr am Herzen liegt und "Licht des Südens" weitergeführt. Eine kreative Arbeit, die mir grosse Freude bereitet und seine Zeit in Anspruch nimmt.
Wir haben ebenfalls wieder einige bunte Wochenenden auf Flohmärkten verbracht, um noch mehr Dinge, die wir nicht mehr benötigen, an Menschen weiterzugeben, die sie brauchen können. Es waren lustige Tage und auf manchen Plätzen hiess es schon um 4.30h antreten. Die Flohmarkt-Szene im Ruhrgebiet ist schon etwas besonderes ;-)
Auch im Pferdestall war ich aktiv, habe schmerzende Pferderücken behandelt, Reiter beraten und Unterricht gegeben.

Unser nächstes grösseres Vorhaben ist die Folierung unseres Commanders ... Ja, wir wollen sozusagen unser Haus neu streichen.
Und um ihn für diese Aktion vorzubereiten sind eine Menge Vorarbeiten nötig, alles, was an der Aussenwand befestigt ist, muss entfernt werden, alle alten Aufkleber müssen runter (und die haben mehr als 10 Jahre mit reichlich UV Strahlung hinter sich und sind mit dem Untergrund fest verwachsen..) Dann schleifen, waschen, schleifen ...bis alles supersauber ist und glatt wie ein Kinderpopo.

Ohne ein Gerüst auf Rollen wäre das gar nicht möglich, aber da ist Shogun aus seinen Bauunternehmungszeiten noch  gut ausgestattet ;-)
Samstag gehts also los, wir ziehen um in eine grosse Halle und dann kommt die Folie drauf. Seid gespannt, es wird eine grosse Veränderung, wir freuen uns schon sehr!


ein Sommermorgen in Dortmund




Der Botanische Garten Rombergpark ist nach wie vor mein Entspannungrefugium und ich entdecke in den letzten Tagen erste Veränderungen in der Natur, die langsam aber unaufhaltsam auf ein Fortschreiten des Sommers hinweisen.





Die überbordende grüne Frische und all die leuchtenden Farben weichen einem leichten ersten Hauch des Herbstes. Meine kleine Bildergalerie wird Euch verstehn lassen, was ich meine ...



















Montag, 21. Juli 2014

La Palma ... kleine grüne Insel im Atlantik und Ursprung meines Reiseblogs

Sommer in Deutschland, das bedeutet nach meinen Erfahrungswerten ein ständiges Auf-und ab des Wetters, und genauso ist es auch in diesem Jahr. Gestern hatten wir wirklich  hochsommerliche Hitze mit weit über 30°C und schweren Gewittern, heute einen schönen Dauerregen mit grauem Himmel und nur knapp 20°C. Die Natur braucht diese lebenspendende Feuchtigkeit dringend ... und mich führt dieser Tag zurück zu meiner ursprünglichen Motivation, diesen blog entstehen zu lassen.

unsere Casa auf La Palma
Die Sehnsucht nach dem Licht des Südens, ich denke, tief in mir schlummerte sie schon immer und brauchte einen Anstoss, um sich bemerkbar zu machen und ganz nach vorne in mein Bewusstsein zu rücken.

La Palma, die Isla Bonita im Atlantischen Ozean, hat das geschafft.
Sie hat mich mit Ihrem Zauber gefangengenommen und entführt in das Land der Träume und Sehnsüchte.
Es ist dieser Raum, den die Insel für mich kreiert hat, diese Atmosphäre, die mir gut getan hat und mir geholfen hat, auf die Reise in mein Innerstes zu gehen.
Denn da wohnen sie, die Sehnsüchte und Wünsche, die wir hegen, und die uns, wenn wir sie verwirklichen, immer mehr auf unseren Weg und unsere Spur führen.

Auf dieser Trauminsel konnte ich das Rufen meiner inneren Stimme hören, klar und deutlich, und sie hat mir die Freiheit gegeben, mich darauf einzulassen. Auch Shogun fühlte sich hier 'angekommen' und sehr mit der Insel verbunden.

Solvana im Garten der Träume
Shogun im Traumgarten,
umgeben vom Blau des Himmels und des Meeres
Was macht dieses Inselchen so besonders..?
Sie ist räumlich gesehen klein, nur 708 Quadratkilometer 'groß'  (also sogar noch etwas kleiner als Hamburg), aber du empfindest keine Enge, sondern fühlst dich umfangen und eingehüllt von den sanften Wellen des Meeres und dem klaren Blau des Himmels. Das lässt Dich unsere Anbindung an das Universum sehr intensiv wahrnehmen und es entsteht ein Gefühl von Geborgenheit. Du kannst Dich entspannen und innere Ruhe finden.




Wie alle kanarischen Inseln ist auch La Palma vulkanischen Ursprungs mit einem noch aktiven Vulkan im Süden. Die Topographie der Insel, ihre rundum steilen Hänge, ermöglichen von fast überall den Ausblick auf die Weite des Meeres. Nichts grenzt Dich ein...
Ich bin mir sicher, dass dieses energetisierende Gefühl auch hier seinen Ursprung hat. In der Kraft des Vulkanes und der unendlichen Weite.

La Palma ist nicht sandgelb,

sondern geprägt durch dunkles Vulkangestein,
ein ganz besonderer Anblick

Die ganze Insel La Palma ist ein Gebirge und bietet durch ihre Höhe die Möglichkeit, auf kleinstem Raum starke Temperaturschwankungen und wechselnde klimatische Zonen zu erleben. Sie gilt gar als steilste  Insel der Welt!
Ihre höchste Erhebung ist mit 2426m der Roque de los Muchachos, er ragt über die Wolken hinaus und so kann es durchaus sein, dass oben auf dem Gipfel Schneeflocken tanzen und unten am Strand von Tazacorte Urlauber in der Sonne baden. Eine Umrundung der Insel offenbart die Charakteristika der unterschiedlichen Zonen:
Der dunkelgrüne und stellenweise fast dschungelartige, feuchte Norden, der trockene und eher karge Süden, und das farbenprächtige, grüne Herz der Insel, wo es uns am besten gefallen hat.


Auch die Wissenschaft hat die Besonderheiten La Palmas für sich entdeckt. Es gibt dort tatsächlich das sogenannte "Himmelsgesetz", welches sich gegen die Lichtverschmutzung des dunklen Nachthimmels richtet. Ein wahrlich idealer Standort für eine europäische Sternwarte.

Observatorio del Roque de los Muchachos
Hier steht das weltweit grösste Spiegelteleskop und die Wissenschaftler sind auf der Jagd nach schwarzen Löchern und neuen Galaxien.

Für Shogun und mich zählt etwas anderes ... nämlich das Gefühl, auf La Palma dem Himmel näher zu sein als anderswo auf dieser Welt. Die Bilder lassen Euch sicher ein wenig verstehen, wie sich das anfühlt ...
Der Blick in den klaren Himmel über La Palma bei Nacht, vom Gipfel des Muchachos aus, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Ein gewaltiges und erhebendes Schauspiel. Sterne über Sterne über Sterne, ein einziges funkelndes Meer von Lichtern. Vor lauter Ergriffenheit haben wir keine Fotos gemacht.
Doch dieser tief beeindruckende Anblick wird unauslöschlich in unseren Herzen bleiben.

Das ganzjährig milde Klima ist wunderbar und streichelt die Seele. Die Kanaren gehören zu Spanien, liegen aber auf Höhe der Sahara vor der Westküste Afrikas. Im Zusammenspiel mit den Passatwinden entsteht das in diesen Breitengraden so außergewöhnlich milde und angenehme Klima mit Temperaturen um 23°C, eine absolute Wohlfühlzone für uns Europäer. Nicht zu heiss und nie zu kalt.
Wir haben La Palma im März besucht und kamen aus dem kalten und noch kargen Deutschland.
So war es wie eine Heimkehr ins Paradies, denn die Fülle und Mannigfaltigkeit der Inselflora ist überwältigend.

im Schosse von Mutter Natur
das Meer ist immer gegenwärtig
Farbenpracht auf kanarisch
La Palma steht für Individualtourismus und wir würden uns wünschen, dass diese Charakteristik erhalten bleibt. Es gibt keine Hotelburgen, sondern idyllisch verstreut liegende, ländliche Ferienhäuschen und die Insel erschliesst sich dem naturverbundenen, offenen Menschen, der sie mit all seinen Sinnen erfahren möchte.
Auch die Einwohner der Insel strahlen Ruhe und Gelassenheit aus und sind uns sehr freundlich begegnet.
Hier einige Impressionen von unseren Exkursionen.








Die Geckos sind die ältesten Bewohner der Insel

und
zu einer Art Wahrzeichen geworden
auch in der casa leisten die süssen Tierchen
gute Dienste als Mückenfänger

prachtvolle Kaktusblüte

Wir haben erfüllende Tage auf La Palma verbracht und sie haben, im Nachhinein bertrachtet, grossen Einfluss auf unsere weiteren Entscheidungen gehabt. Es war wie eine Art Weichenstellung für die Vision unserer Zukunft auf der Reise und unser Leben im Wohnmobil.
Wir sind dankbar für diese Zeit und die Erkenntnisse.


Ich wünsche einem jeden von Euch, dass er diese 'Räume' und die Freiheit findet, seiner Intuition und inneren Stimme zu lauschen und ihr zu vertrauen.



Donnerstag, 10. Juli 2014

mein Refugium in Dortmund ... der Botanische Garten Rombergpark


Wir stehen mit unserem Commander derzeit in Dortmund mit der typischen städtischen Geräuschkulisse, denn die B54 geht ganz in der Nähe vorbei und dort herrscht Dauerverkehr.
Unser Ausblick bietet viel Beton und wenig Grün  und so ist die Nähe zu einem der schönsten Parks in Dortmund so etwas wie mein Überlebenselexier ... bevor es wieder hinausgeht ins "Freie" :)

diese Herren schmettern ein Liedchen zur Begrüssung
an einem der Zugänge zum Park

Dieser herrliche Park ist wahrlich ein Refugium, er bietet wunderschöne An-und Ausblicke und erstrahlt momentan

Sonntag, 29. Juni 2014

Erinnerungen an die Algarve


unterwegs mit der Kamera

Der Regen prasselt auf das Dach unseres Wohnmobils und es ist kalt, obwohl die Tage der Sonnenwende gerade hinter uns liegen ... Ich kann nicht schlafen und freue mich, daß es meine Bildersammlung gibt, denn meine Sehnsucht nach dem Süden und Portugal ist groß.

So viele Lieblingsbilder mit Landschaften, Stimmungen, Sonnenauf-und Untergängen, Farben, Pflanzen und Tieren.


In den Küstenstädtchen und im Landesinneren habe ich auf unseren Wegen diese Motive gefunden, die mir immer wieder so viel Freude bereiten und das Herz erwärmen. Einige sind sehr 'portugiesisch' und charakteristisch für dieses Zauberland, und andere einfach auch so schön. 
Es ist ein guter Moment, sie anzuschauen, zu geniessen und sich zu freuen.



An der Praia dos Arrifes bei Albufeira haben wir unvergessliche Tage verbracht


die dortige Strandbar in Erwartung der Saison


ein entspannter Sonnenuntergang in Arrifes


Die Zeit am Boca do Rio, einem "Aussteigerstrand" mit vielen bunten Menschen und Wohnmobilen mit Holzofen war sehr besonders für uns. Täglich zog ein Bauer mit einer großen Herde Kühe und Schäferhunden vorbei und die Tiere weideten frei in Umland. Schön anzusehen.

der Traumstrand Boca do Rio von oben,
seht ihr den Commander?



die schönen Kälber der freien Kuhherde am Boca do Rio


Alte Häuser faszinieren mich, bewohnt oder bereits verlassen, auch Ruinen, die die Natur zurückerobert hat, üben einen besonderen Reiz auf mich aus. Und derer gibt es viele im Süden...
Manchmal ist es auch nur ein Pflänzchen an einer Mauer, ein Hauseingang, eine Kachel, ein Schild, eine Blüte...die für mich etwas ausstrahlen, das ich gerne auf einem Foto wiedergeben möchte. Und dann muß es manchmal schnell gehen, denn das Besondere zeigt sich oft nur für wenige Momente im richtigen Licht... Shogun nennt das ich 'gehe ab'. Kann schon sein :).


eine typische Quinta bei Guia in herrliche Farben getaucht

ein Hauch Vergangenheit im wunderschönen Silves
der Charme vergangener Zeiten


 ein verlassener Hof bei Guia in der Morgensonne



die prächtige Mandelblüte bereits im Januar



Nomen est Omen



Abendstimmung im Süden


Arbeit an meiner Höhenangst ;)


Typisch für die Westalgarve ist dieses imposante
farbintensive Naturschauspiel


Der Küstenabschnitt zwischen Albufeira und Vilamoura ist sehr außergewöhnlich.  Der Vergleich zum Grand Canyon liegt an der Steilküste der Praia da Falesia aufgrund der Farbkontraste nahe. Oder lieber der spirituelle Ayers Rock ..?





 netter Besuch an der Praia da Falesia,
die süßen Zicklein strahlen so viel Lebensfreude aus!



Shogun entspannnt in seinem Garten an der Praia da Falesia

und

ein glücklicher Nico in seinem Element
an der Praia da Ingrina















Erinnerungen an Portugal, das Storchenland





 




 traumhafte Aussicht direkt am Strand ...
an der Praia da Almargem bei Quarteira


Die Gegend um die Praia da Marinha hat mein Herz besonders berührt. Aber das wißt Ihr ja, habe ich ihr doch einen eigenen Beitrag gewidmet. Hier ist nun der Platz für weitere Impressionen ihrer sich beständig im Wandel des Tageslichtes verändernden Schönheit.

unser Traumhaus auf den Klippen im Sonnenaufgang




 Dieses scheue Kätzchen hat die Praia da Marinha zu ihrem Lebensraum erwählt.
Täglich haben wir die Kleine beim Sonnenbaden beobachten können.


Hier habe ich traumhaft schöne Sonnenaufgänge erleben können.
Manchmal waren auch andere Frühaufsteher mit ihren Stativen
auf Motivsuche unterwegs, wie der Herr aus England am linken Bildrand :)


das dieser Bucht so eigene, goldene Licht




wenn dieses Haus in Ferragudo erzählen könnte ...


der Mond geht auf über Ferragudo


 So schön war es.