Dienstag, 2. September 2014

Abschied und Überraschungen unterwegs

Dortmund liegt nun hinter uns und ich widme der schönen Spätsommerzeit,
die wir dort verbracht haben, noch einige Impressionen für das Auge und die Seele...

farbenprächtige Reflexionen an einem der Teiche im Rombergpark


die Stimmung erinnert an einen Mangrovensumpf
am Amazonas finde ich
Dortmund hat viel zu bieten!

kurz aber seelenerwärmend währte der Augenblick
der Nähe




so zart und anmutig die Blüte wie ihr Besucher

all die Geschöpfe teilen sich den Platz
um  nach den ersten kühlen Septembernächten
die wärmende Morgensonne zu geniessen

dieser hübsche rotgestromte Kater hatte mich
 jeden Morgen im Visier  :)






auf Wiedersehen ihr Schönen!





Der Weg führte uns nun über Marburg durch das schöne Lahntal Richtung Süden und unser Ziel sollte Babenhausen in Hessen sein.

ein schöner Blick eröffnet sich mir bei meinem
Morgenspaziergang
reich ist die Apfelernte in diesem Jahr an der Lahn
Toscanisches Flair an der Lahn
uns gefällt es

Es begab sich alles ein wenig anders, als wir es uns hätten ausdenken können,
denn wir hatten eine Panne. Die Bremsleitung verlor Bremsflüssigkeit und das bedeutete,
wir konnten auf keinen Fall unsere Fahrt fortsetzen.
Dieser Blog möchte eigentlich schöne Bilder zeigen, die berühren und Emotionen wecken ...
Wie also diese Thema behandeln ...? Ich entscheide mich für all unsere Bekannten, die sehr interessiert mitlesen, den Informationsstand aktuell zu halten und einfach einige Bilder dieses Spektakels einzustellen.
Wir haben vorbildliche Hilfe erhalten und ich lasse die Fotos sprechen und werde keine technischen Details ausbreiten.Wer interessiert daran ist, möge sich gerne an uns wenden, Shogun erzählt es Euch gerne! Hier seht Ihr auch unseren Commander erstmalig in seinem neuen Design. Er ist noch nicht ganz fertig, sodass ich den Bericht über die hochinteressante Aktion 'Folierung eines Wohnmobils' mit unseren gesammelten Erfahrungen erst in Kürze auf der Webseite einstellen werde.

der erste grosse Gelbe rückt an
und
am Himmel braut sich auch etwas zusammen
er ist zu schwach ... ein zweiter muss her


mit vereinten Kräften

Zwischenstopp vor geschichtsträchtiger Kulisse in Giessen
(eine ehemalige amerikanische Kaserne mit Atombunker)

20m Gespann auf der Autobahn ...

bis vor das Tor der Werkstatt
Nico staunt
diese hatten wir eigentlich aus eigener Kraft
zum Checkup erreichen wollen


Alles wird gut :-)



diese Blüten sind in ihrer Pracht und Fülle
auch gelbe Engel







Mittwoch, 6. August 2014

die Sommertage gehen dahin in Dortmund oder was wir so machen

Der Juli ist ins Land gezogen und die ersten Augusttage haben Einzug gehalten mit sommerlicher Hitze und vielen Schauern.

dieses herrliche Grün schenkt uns der Dortmunder Sommer

ja, dieses grüne Flussbett findet sich mitten in Dortmund

Noch immer sind wir in Dortmund, werkeln vor uns hin und hatten zeitweilig auch den Eindruck, all unsere Vorhaben wollen nicht so richtig vorangehen. Aber das kennt glaube ich jeder, der in einer arbeitsreichen Zeit steckt, zwischendrin kann man schon mal vor lauter Chaos den Überblick verlieren und sieht keinen Horizont mehr. Doch dann plötzlich lichtet sich das Durcheinander und endlich kann man sehen, wieviel man tatsächlich geschafft hat. Ungefähr in dieser Phase befinden wir uns jetzt.

Es war sehr viel zu tun rund um das Wohnmobil, um es für weitere Kilometer gen Süden fit zu halten. Das waren alles Dinge, die mein fleissiger Handwerker Shogun selber machen wollte. Ich bin da recht untalentiert und um mich einzuarbeiten, hätte er noch mehr Zeit (und wahrscheinlich auch Nerven ;-) ) verbraucht. Also habe ich mich anderen Dingen gewidmet, unter anderem die neue Webseite auf den Weg gebracht, einen weiteren blog eröffnet, nämlich meinen "Heilpflanzenblog", der mir sehr am Herzen liegt und "Licht des Südens" weitergeführt. Eine kreative Arbeit, die mir grosse Freude bereitet und seine Zeit in Anspruch nimmt.
Wir haben ebenfalls wieder einige bunte Wochenenden auf Flohmärkten verbracht, um noch mehr Dinge, die wir nicht mehr benötigen, an Menschen weiterzugeben, die sie brauchen können. Es waren lustige Tage und auf manchen Plätzen hiess es schon um 4.30h antreten. Die Flohmarkt-Szene im Ruhrgebiet ist schon etwas besonderes ;-)
Auch im Pferdestall war ich aktiv, habe schmerzende Pferderücken behandelt, Reiter beraten und Unterricht gegeben.

Unser nächstes grösseres Vorhaben ist die Folierung unseres Commanders ... Ja, wir wollen sozusagen unser Haus neu streichen.
Und um ihn für diese Aktion vorzubereiten sind eine Menge Vorarbeiten nötig, alles, was an der Aussenwand befestigt ist, muss entfernt werden, alle alten Aufkleber müssen runter (und die haben mehr als 10 Jahre mit reichlich UV Strahlung hinter sich und sind mit dem Untergrund fest verwachsen..) Dann schleifen, waschen, schleifen ...bis alles supersauber ist und glatt wie ein Kinderpopo.

Ohne ein Gerüst auf Rollen wäre das gar nicht möglich, aber da ist Shogun aus seinen Bauunternehmungszeiten noch  gut ausgestattet ;-)
Samstag gehts also los, wir ziehen um in eine grosse Halle und dann kommt die Folie drauf. Seid gespannt, es wird eine grosse Veränderung, wir freuen uns schon sehr!


ein Sommermorgen in Dortmund




Der Botanische Garten Rombergpark ist nach wie vor mein Entspannungrefugium und ich entdecke in den letzten Tagen erste Veränderungen in der Natur, die langsam aber unaufhaltsam auf ein Fortschreiten des Sommers hinweisen.





Die überbordende grüne Frische und all die leuchtenden Farben weichen einem leichten ersten Hauch des Herbstes. Meine kleine Bildergalerie wird Euch verstehn lassen, was ich meine ...



















Montag, 21. Juli 2014

La Palma ... kleine grüne Insel im Atlantik und Ursprung meines Reiseblogs

Sommer in Deutschland, das bedeutet nach meinen Erfahrungswerten ein ständiges Auf-und ab des Wetters, und genauso ist es auch in diesem Jahr. Gestern hatten wir wirklich  hochsommerliche Hitze mit weit über 30°C und schweren Gewittern, heute einen schönen Dauerregen mit grauem Himmel und nur knapp 20°C. Die Natur braucht diese lebenspendende Feuchtigkeit dringend ... und mich führt dieser Tag zurück zu meiner ursprünglichen Motivation, diesen blog entstehen zu lassen.

unsere Casa auf La Palma
Die Sehnsucht nach dem Licht des Südens, ich denke, tief in mir schlummerte sie schon immer und brauchte einen Anstoss, um sich bemerkbar zu machen und ganz nach vorne in mein Bewusstsein zu rücken.

La Palma, die Isla Bonita im Atlantischen Ozean, hat das geschafft.
Sie hat mich mit Ihrem Zauber gefangengenommen und entführt in das Land der Träume und Sehnsüchte.
Es ist dieser Raum, den die Insel für mich kreiert hat, diese Atmosphäre, die mir gut getan hat und mir geholfen hat, auf die Reise in mein Innerstes zu gehen.
Denn da wohnen sie, die Sehnsüchte und Wünsche, die wir hegen, und die uns, wenn wir sie verwirklichen, immer mehr auf unseren Weg und unsere Spur führen.

Auf dieser Trauminsel konnte ich das Rufen meiner inneren Stimme hören, klar und deutlich, und sie hat mir die Freiheit gegeben, mich darauf einzulassen. Auch Shogun fühlte sich hier 'angekommen' und sehr mit der Insel verbunden.

Solvana im Garten der Träume
Shogun im Traumgarten,
umgeben vom Blau des Himmels und des Meeres
Was macht dieses Inselchen so besonders..?
Sie ist räumlich gesehen klein, nur 708 Quadratkilometer 'groß'  (also sogar noch etwas kleiner als Hamburg), aber du empfindest keine Enge, sondern fühlst dich umfangen und eingehüllt von den sanften Wellen des Meeres und dem klaren Blau des Himmels. Das lässt Dich unsere Anbindung an das Universum sehr intensiv wahrnehmen und es entsteht ein Gefühl von Geborgenheit. Du kannst Dich entspannen und innere Ruhe finden.




Wie alle kanarischen Inseln ist auch La Palma vulkanischen Ursprungs mit einem noch aktiven Vulkan im Süden. Die Topographie der Insel, ihre rundum steilen Hänge, ermöglichen von fast überall den Ausblick auf die Weite des Meeres. Nichts grenzt Dich ein...
Ich bin mir sicher, dass dieses energetisierende Gefühl auch hier seinen Ursprung hat. In der Kraft des Vulkanes und der unendlichen Weite.

La Palma ist nicht sandgelb,

sondern geprägt durch dunkles Vulkangestein,
ein ganz besonderer Anblick

Die ganze Insel La Palma ist ein Gebirge und bietet durch ihre Höhe die Möglichkeit, auf kleinstem Raum starke Temperaturschwankungen und wechselnde klimatische Zonen zu erleben. Sie gilt gar als steilste  Insel der Welt!
Ihre höchste Erhebung ist mit 2426m der Roque de los Muchachos, er ragt über die Wolken hinaus und so kann es durchaus sein, dass oben auf dem Gipfel Schneeflocken tanzen und unten am Strand von Tazacorte Urlauber in der Sonne baden. Eine Umrundung der Insel offenbart die Charakteristika der unterschiedlichen Zonen:
Der dunkelgrüne und stellenweise fast dschungelartige, feuchte Norden, der trockene und eher karge Süden, und das farbenprächtige, grüne Herz der Insel, wo es uns am besten gefallen hat.


Auch die Wissenschaft hat die Besonderheiten La Palmas für sich entdeckt. Es gibt dort tatsächlich das sogenannte "Himmelsgesetz", welches sich gegen die Lichtverschmutzung des dunklen Nachthimmels richtet. Ein wahrlich idealer Standort für eine europäische Sternwarte.

Observatorio del Roque de los Muchachos
Hier steht das weltweit grösste Spiegelteleskop und die Wissenschaftler sind auf der Jagd nach schwarzen Löchern und neuen Galaxien.

Für Shogun und mich zählt etwas anderes ... nämlich das Gefühl, auf La Palma dem Himmel näher zu sein als anderswo auf dieser Welt. Die Bilder lassen Euch sicher ein wenig verstehen, wie sich das anfühlt ...
Der Blick in den klaren Himmel über La Palma bei Nacht, vom Gipfel des Muchachos aus, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Ein gewaltiges und erhebendes Schauspiel. Sterne über Sterne über Sterne, ein einziges funkelndes Meer von Lichtern. Vor lauter Ergriffenheit haben wir keine Fotos gemacht.
Doch dieser tief beeindruckende Anblick wird unauslöschlich in unseren Herzen bleiben.

Das ganzjährig milde Klima ist wunderbar und streichelt die Seele. Die Kanaren gehören zu Spanien, liegen aber auf Höhe der Sahara vor der Westküste Afrikas. Im Zusammenspiel mit den Passatwinden entsteht das in diesen Breitengraden so außergewöhnlich milde und angenehme Klima mit Temperaturen um 23°C, eine absolute Wohlfühlzone für uns Europäer. Nicht zu heiss und nie zu kalt.
Wir haben La Palma im März besucht und kamen aus dem kalten und noch kargen Deutschland.
So war es wie eine Heimkehr ins Paradies, denn die Fülle und Mannigfaltigkeit der Inselflora ist überwältigend.

im Schosse von Mutter Natur
das Meer ist immer gegenwärtig
Farbenpracht auf kanarisch
La Palma steht für Individualtourismus und wir würden uns wünschen, dass diese Charakteristik erhalten bleibt. Es gibt keine Hotelburgen, sondern idyllisch verstreut liegende, ländliche Ferienhäuschen und die Insel erschliesst sich dem naturverbundenen, offenen Menschen, der sie mit all seinen Sinnen erfahren möchte.
Auch die Einwohner der Insel strahlen Ruhe und Gelassenheit aus und sind uns sehr freundlich begegnet.
Hier einige Impressionen von unseren Exkursionen.








Die Geckos sind die ältesten Bewohner der Insel

und
zu einer Art Wahrzeichen geworden
auch in der casa leisten die süssen Tierchen
gute Dienste als Mückenfänger

prachtvolle Kaktusblüte

Wir haben erfüllende Tage auf La Palma verbracht und sie haben, im Nachhinein bertrachtet, grossen Einfluss auf unsere weiteren Entscheidungen gehabt. Es war wie eine Art Weichenstellung für die Vision unserer Zukunft auf der Reise und unser Leben im Wohnmobil.
Wir sind dankbar für diese Zeit und die Erkenntnisse.


Ich wünsche einem jeden von Euch, dass er diese 'Räume' und die Freiheit findet, seiner Intuition und inneren Stimme zu lauschen und ihr zu vertrauen.